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So machen Sie Garten und Gartengeräte winterfit

Rasen winterfir machen | Tipps von AL-KO Gardentech

So machen Sie Garten und Gartengeräte winterfit

Gut vorbereitet in die Winterpause

Der Herbst ist da. Die Tage werden kürzer und die Temperaturen sinken. Bevor die frostige Jahreszeit beginnt, braucht der Rasen eine Pflegekur. Höchste Zeit also, den Rasen auf den Winter vorzubereiten, damit er die kalte Jahreszeit unbeschadet überstehst und im kommenden Jahr kräftig und gesund durchstartet. AL-KO Gardentech verrät Ihnen in 8 Schritten, wie Sie Ihren grünen Teppich winterfest machen.

1. Laub vom Rasen entfernen

Damit der Rasen die kalten Wintermonate gut übersteht, braucht er vor allem Luft zum Atmen. Befreien Sie ihn daher mithilfe einer Harke von Blättern, Ästen und Co. Wenn es etwas komfortabler sein darf, bieten sich auch Laubbläser oder Laubsauger an. Das Ergebnis: Eine große Arbeitserleichterung und keine müden Arme. Entfernen Sie das Laub bei Bedarf nochmals im November, bevor der erste Schnee fällt.

Geheimtipp: Alternativ können Sie das Laub auch per Rasenmäher mit Auffangbehälter einsammeln. Einfach die höchste Schnitthöhe einstellen und los geht's!

In einem ruhigen Bereich des Gartens bildet angehäuftes Laub das perfekte Winterquartier für Igel und Co. Oder Sie verwenden das Laub für den Kompost.

Rasen mähen im Herbst | Tipps von AL-KO Gardentech

2. Schnipp, schnapp – Rasen ab

Kurz und knackig lautet das Motto für den letzten Rasenschnitt des Jahres. Dreieinhalb bis fünf Zentimeter ist deshalb eine gute Schnitthöhe. Sind die Halme zu lang, drohen sie bei Frost und Schnee zu Boden gedrückt zu werden und abzubrechen. Mähen Sie den Rasen dagegen zu kurz, ist er sehr empfindlich. Um sicherzugehen, dass die Grashalme gleichmäßig und sauber abgeschnitten werden, sollte der Rasen zum Zeitpunkt des Mähens trocken sein.

Prinzipiell gilt: Solange der Rasen wächst, sollte er gemäht werden. Je nach Witterungsbedingungen kann dies bis Ende November der Fall sein. Das letzte Mähen sollte unbedingt erledigt sein, bevor sich der Winterfrost einstellt. Achten Sie deshalb darauf, nicht zu spät zu mähen. Sonst besteht die Gefahr, dass wichtige Untergräser absterben.

3. Vertikutieren und den Rasen atmen lassen

Beim Vertikutieren wird die Grasnarbe angeritzt und unliebsames Moos, Verfilzungen und abgestorbenes Gras entfernt. Der Herbst ist dafür ideal, da der Rasen zum Regenerieren Feuchtigkeit benötigt. Wichtig: Beim Vertikutieren darauf achten, dass die Messer nicht weiter als drei Millimeter in den Boden eindringen. Das Gerät zügig über die Fläche bewegen und nicht zu lange an einem Standort verweilen. Erst längs, dann quer vertikutieren. Den Rasenfilz anschließend von der Rasenfläche rechen – oder auf Geräte mit Fangkorb setzen.

Rasen nachsäen im Herbst | Tipps von AL-KO Gardentech

4. Mut zur Lücke - nein danke!

Kahle Stellen trüben das Bild des Rasens? Dann ist im Herbst noch einmal die Chance gegeben, diese Schönheitsfehler auszubessern. Zunächst den Boden der betroffenen Stellen leicht auflockern. Anschließend gleichmäßig eine spezielle Nachsaat-Mischung verteilen. Zuletzt das Saatgut fest andrücken und für eine regelmäßige Bewässerung sorgen. So ist der Rasen perfekt für die Überwinterung gerüstet.

5. Kraftstoff für den Rasen - Düngen

Um den Rasen vor dem Winter mit Nährstoffen zu versorgen, kommen kaliumreiche Herbstdünger zum Einsatz. Sie erhöhen den Salzgehalt im Zellsaft der Grashalme und machen das Gras widerstandfähiger gegen Frost. So kommt der Rasen gestärkt durch die Winter-Wachstumspause. In der Regel gilt der Oktober als der perfekte Monat für die letzte Düngerkur des Jahres.

6. Gartengeräte brauchen einen Winterputz

Entfernen Sie Grasreste vom Rasenmäher und reinigen Sie auch das Mähgehäuse. Kippen Sie den Benzin-Rasenmäher beim Säubern jedoch nicht zu stark. Sonst kann Öl in den Luftfilter tropfen, was zu einem Motorschaden führen kann. Neigen Sie den Mäher deshalb leicht nach hinten. Noch besser ist es, Öl und Benzin vor dem Winter aus den Tanks zu nehmen. Den Fangkorb spülen Sie komplett mit einem Hochdruckreiniger durch.

Vorsicht jedoch bei Elektro-Rasenmähern und Mährobotern! Da bleibt der Wasserhahn zu. Hier sollten Sie besser mit einem Lappen arbeiten.

Ist der Rasenmäher nach der Reinigung vollständig getrocknet, werden bewegliche Teile wie Radlager, Gashebel und Startbügel mit einem harzfreien Öl gepflegt. Achten Sie allerdings darauf, dass Motor- und Antriebsteile, wie zum Beispiel die Messerwelle, ölfrei bleiben. Unsere Profis raten, das Mähgehäuse von innen und außen mit einem ölhaltigen Spray zu imprägnieren.

7. Schonen Sie Akku oder Batterien

Mähroboter, Akku-Rasenmäher und andere Akku-Gartengeräte werden vor dem Einwintern aufgeladen und bei Temperaturen zwischen 10 und 15 Grad trocken eingelagert. Minusgrade verkürzen die Lebensdauer der Akkus, deshalb müssen sie unbedigt frostfrei aufbewahrt werden. Nach circa drei Monaten prüfen Sie den Ladestand des Akkus und laden bei Bedarf nach, wenn die Akkuladung unter 30 % liegt. Selbes gilt für Rasenmäher mit Elektrostart.

Idealerweise findet die Lagerung kontaktlos statt, d.h. der Akku wird nicht im Gartengerät und auch nicht im Ladegerät aufbewahrt.

Messerwechsel Rasenmäher | Tipps von AL-KO Gardentech

8. Scharfe Klingen fürs Frühjahr

Stumpf gewordene Messer wechseln Sie aus oder schärfen Sie nach. So wird das Gras beim ersten Mähen im Frühjahr gleich schon sauber gekürzt. Die Winterpause ist auch ideale Zeitpunkt für einenn Besuch beim Fachhändler in Ihrer Nähe. Er kümmert sich um Wartung und Check-Up Ihrer Gartengeräte.

Mit diesen Tipps und Tricks übersteht Ihr Rasen und Ihre Gartengeräte den Winter problemlos und Ihrem Traum von einem saftig grünen Rasenteppich im Frühjahr steht nichts mehr im Wege.


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